Reiseziele in Afrika: Was du vor der Reise wissen musst
Afrika vereint 54 Länder mit sehr unterschiedlichen Einreisesystemen: von elektronischen Visa, die innerhalb eines Tages genehmigt werden, bis zu längeren Konsularverfahren, sowie Vereinbarungen für Visa bei Ankunft in mehreren touristischen Zielen. Es gibt keine einheitliche Regel für den gesamten Kontinent, daher muss die Anforderung immer anhand des jeweiligen Reisepasses und des genauen Ziellandes bestätigt werden.
Ein Gesundheitsthema, das in weiten Teilen des Kontinents besonders relevant ist, ist Gelbfieber: Mehrere Länder verlangen oder empfehlen dringend das Internationale Impfzertifikat für Personen, die aus Risikogebieten einreisen oder diese durchreist haben. Es empfiehlt sich, diese Anforderung vor jeder Reise durch Afrika mit einem Reisemedizin-Zentrum zu klären.
Dieser Guide fasst vorerst praktische Daten zu Marokko und Südafrika zusammen, zwei der meistbesuchten Ziele des Kontinents, mit weiteren Ländern in Vorbereitung. In beiden Fällen ist eine Reiseversicherung mit 24-Stunden-medizinischer Assistenz und Evakuierungsoption, wie die Pläne von Assist-365, angesichts der Entfernungen und der Vielfalt der Gelände, die auf einer typischen Reise durch Afrika zurückgelegt werden, sehr empfehlenswert.
Visa: Vielfalt an Systemen je nach Land und Reisepass
Manche afrikanischen Länder bieten ein elektronisches Visum (E-Visa) an, das vor der Reise online beantragt wird, andere erlauben ein Visum bei Ankunft am Flughafen, und wieder andere verlangen ein vollständiges Konsularverfahren im Voraus. Derselbe Reisende kann für drei benachbarte Länder drei unterschiedliche Verfahren benötigen.
Gelbfieber und weitere empfohlene Impfungen
Zahlreiche Länder südlich der Sahara verlangen von Personen, die aus Risikogebieten einreisen, das Internationale Impfzertifikat gegen Gelbfieber; außerdem wird häufig eine Malariaprophylaxe für bestimmte ländliche und tropische Gebiete empfohlen. Dies sollte immer mit einem Arzt oder einem Reisemedizin-Zentrum individuell abgeklärt werden, nicht pauschal.
Entfernungen, Safaris und Evakuierungsversicherung
Viele der meistgesuchten Reiserouten verbinden Städte mit Naturparks und Safari-Reservaten, die von den wichtigsten medizinischen Zentren entfernt liegen. Zu bestätigen, dass die Reiseversicherung eine medizinische Evakuierung einschließt, ist genauso wichtig wie die Bestätigung des Visums.
Länder, die dieser Guide abdeckt
Derzeit bietet Viaje365 ausführliche Guides zu Marokko und Südafrika; die Abdeckung wird schrittweise auf weitere Länder des Kontinents ausgeweitet.
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Schnellübersicht der in diesem Guide behandelten Länder
| Land | Hauptstadt | Währung | Notruf |
|---|---|---|---|
| Marokko | Rabat | Marokkanischer Dirham (MAD) | 19 (Polizei) / 15 (Rettungsdienst) |
| Südafrika | Pretoria (Verwaltungssitz) | Südafrikanischer Rand (ZAR) | 10111 (Polizei) / 10177 (Rettungsdienst) / 112 (Mobiltelefon) |
Häufig gestellte Fragen
Verlangen alle Länder Afrikas ein Gelbfieber-Zertifikat?
Nein, das hängt vom Zielland und der jüngsten Reisegeschichte der jeweiligen Person ab; es empfiehlt sich, dies vor der Abreise mit einem Reisemedizin-Zentrum zu klären.
Ist es einfach, ein Visum für eine Reise durch Afrika zu bekommen?
Das variiert stark zwischen den Ländern: Manche bieten ein schnelles E-Visa oder ein Visum bei Ankunft an, andere verlangen ein Konsularverfahren mit mehr Vorlaufzeit.
Ist eine Reiseversicherung für Safaris in Afrika notwendig?
Sie ist sehr empfehlenswert, vor allem eine mit medizinischer Evakuierung, da Naturreservate meist weit von spezialisierten medizinischen Zentren entfernt liegen.
Welche Länder Afrikas deckt dieser Guide derzeit ab?
Derzeit Marokko und Südafrika, mit Plänen, weitere Ziele des Kontinents hinzuzufügen.