Die Versicherung, die für dein Working-Holiday-Visum verlangt wird
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Die meisten Working-Holiday-Programme (Australien, Neuseeland, Kanada, Japan, Südkorea und andere) verlangen eine Reisekrankenversicherung während des gesamten genehmigten Aufenthalts, auch wenn dies bei der Visumerteilung nicht immer überprüft wird; manche Länder verlangen dies als eidesstattliche Erklärung, andere fordern das physische Zertifikat als Teil des Verfahrens.
Der am häufigsten übersehene Punkt ist, dass ein Working Holiday bis zu einem Jahr oder länger dauern kann, weshalb du einen Plan für langen Aufenthalt oder Mehrfachreisen brauchst, keine für zwei oder drei Wochen gedachte Kurzreisepolice, und das Zertifikat muss von der Einwanderungs- oder Konsularbehörde des Ziellandes ausdrücklich akzeptiert werden.
Was jede Programmart im Allgemeinen verlangt
- Manche Länder verlangen das Versicherungszertifikat als Pflichtdokument zur Genehmigung des Visums.
- Andere verlangen nur eine Erklärung, dass du über eine Versicherung verfügst, ohne das Zertifikat bei der Antragstellung zu fordern, können es aber später prüfen.
- Die meisten verlangen eine medizinische und Krankenhausdeckung über die gesamte Programmdauer, die je nach Land meist ein bis zwei Jahre beträgt.
Was dein Versicherungszertifikat für Working Holiday enthalten muss
- Gültigkeit, die die gesamte Programmdauer abdeckt, nicht nur einen Teil.
- Deckung für Krankenhausaufenthalt und medizinische Notfälle mit ausreichendem Betrag.
- Idealerweise ein erkennbares und von Konsulaten und Botschaften überprüfbares Zertifikatsformat.
- Vollständige Angaben des Versicherten, die genau mit dem Reisepass übereinstimmen.
Warum ein Plan für langen Aufenthalt besser ist als einer für kurze Reisen
Der Kauf mehrerer aufeinanderfolgender kurzer Policen während eines einjährigen Working Holiday kann Deckungslücken zwischen einer Police und der nächsten erzeugen und insgesamt teurer sein als ein einziger, für lange Aufenthalte konzipierter Plan. Versicherer mit spezifischen Linien für Working Holiday, wie die auf dem Markt existierenden Langzeitaufenthaltspläne, passen sich meist besser an diese Art von Programm an als eine touristische Standard-Reiseversicherung.
Was du prüfen solltest, wenn dein Working Holiday Arbeit am Zielort umfasst
Wenn du während des Programms arbeitest (zum Beispiel im Gastgewerbe, in der Landwirtschaft oder im Tourismus), bestätige, ob deine Versicherung Unfälle im Zusammenhang mit dieser Arbeitstätigkeit abdeckt, da manche Reiseversicherungen Unfälle 'im Arbeitskontext' ausschließen, sofern der Plan nicht speziell für Working Holiday konzipiert ist.
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Häufig gestellte Fragen
Muss die Versicherung für Working Holiday vor der Reise gekauft werden?
Ja, im Allgemeinen muss sie ab dem Ankunftstag gültig sein, und in mehreren Ländern wird das Zertifikat als Teil der Visumdokumentation verlangt.
Kann ich mehrere kurze Policen statt einer für langen Aufenthalt nutzen?
Das ist möglich, erhöht aber das Risiko von Deckungslücken zwischen den Policen und ist meist teurer als ein einziger, für lange Aufenthalte konzipierter Plan.
Deckt die Versicherung Unfälle während der Arbeit beim Working Holiday ab?
Das hängt vom Plan ab; prüfe, dass die Police Unfälle im Arbeitskontext nicht ausschließt, besonders wenn du körperliche Tätigkeiten ausüben wirst.
Was passiert, wenn ich mein Working Holiday über die ursprüngliche Dauer hinaus verlängere?
Du musst auch die Gültigkeit deiner Versicherung verlängern; mit einer abgelaufenen Police zu reisen lässt dich ohne Deckung und kann bei einer Kontrolle zu Problemen führen.
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